Uganda wird auch die Perle Afrikas genannt. Das Land liegt im Westen Afrikas. Dort herrscht ein tropisch-warmes Klima, in manchen Perioden des Jahres kann es jedoch durchaus ein wenig frisch werden. Uganda ist ein sehr grünes Land, es gibt eine Regen- und Trockenzeit, viel Vegetation und deshalb kann auch viel angebaut werden, hauptsächlich Zuckerrohr.

Seit 2020 unterstützt evivo e. V. zwei Projekte in Uganda. Eins befindet sich in Buluba, das andere in Nkokonjeru. Beide Einsatzorte liegen im Westen Ugandas in ländlichen Regionen. Beide Projekte werden von den Ordensschwestern „Little Sisters of St. Francis of Assisi“ (Franziskanerschwestern) geführt. Eine kleine Nonnengemeinschaft lebt jeweils auf dem Gelände der jeweiligen Einsatzstelle.

Die irische Gründerin Sister Mary Kevin gründete diesen Orden in Afrika. Ihr spezielles Engagement ging an Uganda, dort baute sie nicht nur den Orden, sondern auch einige Krankenhäuser auf. Einige Frauen aus Uganda haben sich entschlossen diesem Orden anzugehören. Die Menschen vor Ort sind sehr herzlich, dennoch kann es oftmals für einen kurzen Augenblick den Anschein geben, dass die Ugander*innen erstmals ihre Zeit brauchen, um aufzutauen.

Buluba, ein kleines Dorf im Westen des Landes, liegt direkt am Viktoriasee. Die nächstgrößere Stadt Jinja liegt ca. 45 Autominuten entfernt. Die Einsatzbereiche in Buluba sind sehr vielseitig. Die Haupttätigkeit wird im dort ansässigen Krankenhaus, das zu einem der leistungsfähigsten in Uganda zählt, sein. Neben der Tätigkeit im Krankenhaus besteht auch die Möglichkeit in der Schule und in der Landwirtschaft mitzuhelfen.

Das Gelände ist groß und sehr weitläufig. Die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche bieten einem viel Raum zur Entfaltung, andererseits auch die Möglichkeit die Kultur und Menschen Ugandas besser kennenzulernen. In Uganda spielt die Familie und der Familienzusammenhalt eine große Rolle. Somit helfen Familienmitglieder während eines Krankenhausaufenthaltes dem Angehörigen bei vielen Tätigkeiten im Alltag. Konkret betreut das, dass die Familienmitglieder den Kranken die Wäsche machen, kochen und für den Angehörigen Tag und Nacht da sind. In der Einrichtung St Francis in Buluba/Uganda befindet sich ein Krankenhaus mit verschiedenen Krankenhausstationen (allgemeine medizinische Versorgung, Entbindungsstation und OP-Station). Darüber hinaus gibt es noch eine Kinderstation, eine HIV-Abteilung und Leprastation auf dem Gelände.

Die Lepra und HIV-Station sind abgetrennt vom Hauptkrankenhaus. In Uganda gibt es kaum noch neu erkrankte Leprafälle. Die Leprahäuser sind aufgeteilt in Männer und Frauen. Diese circa 5  bis 10 Personen werden gut betreut. Sie genießen mit Lebensfreude trotz Lepra ihr Leben in ihrer letzten Lebensstätte.

Im St. Francis Krankenhaus sind Ärzte auch in Bezug auf HIV ausgebildet. Die HIV-Patienten werden im Krankenhaus stationär aufgenommen und bekommen während des Tages Behandlungen und Therapien.

Zusätzlich befindet sich noch eine Kirche, ein Priesterhaus, eine Zimmerei, ein Kindergarten, eine Grundschule und eine weiterführende Schule auf dem Gelände. Außerdem betreiben die Schwestern eine Landwirtschaft mit Lebensmittelanbau und Viehzucht.

All das bietet die Möglichkeit mit Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen zu arbeiten und man kann seinen eigenen Interessen nachgehen.

Mögliche Aufgabenbereiche für die Freiwilligen sind wie folgt:

  • Administrative Aufgaben (z. B. Registrierung von Patienten und deren Begleiter/Angehörigen bis hin zu der Unterstützung in der Finanzabteilung)
  • Mitarbeit im Labor (Proben vom Krankenhaus einsammeln, diese zu analysieren und die Ergebnisse dokumentieren)
  • Medizinische Unterstützung (den Ärzten bei der Sprechstunde assistieren, Patienten zu ihren Terminen und Operationen begleiten, Patienten und deren Angehörige unterstützen)
  • Kindergarten (z. B. mit den Kindern spielen, den Erzieherinnen bei täglichen anfallenden Aufgaben assistieren, wie z. B. den Kindern beim Essen helfen)
  • Grund- und weiterführende Schule (die Lehrer während des Unterrichts unterstützen, AGs wie Deutsch-Kurs, Musik, Sport anbieten, bei den Hausaugaben helfen, Familien besuchen)
  • Unterstützung bei den täglichen anfallenden Aufgaben in der Landwirtschaft (z. B. Anbau von Gemüse und Zuckerrohr, bei der Ernte mithelfen, füttern und pflegen der Tiere)

In welchen Bereichen die Freiwilligen letztendlich arbeiten, wird vor Ort mit der Krankenhausleiterin besprochen.

Das Dorf Nkokonjeru liegt zwischen den Städten Kampala und Jinja. Die Haupttätigkeit in Nkokonjeru liegt auch in der Mithilfe im dort ansässigen Krankenhaus. Jedoch ist das Krankenhausgelände viel kleiner als in Buluba. Neben dem Krankenhausgelände bieten sich noch viele weitere Möglichkeiten, um vor Ort mitzuhelfen, denn es befindet sich eine Schule, eine Behindertenzentrum für Kinder und Jugendliche und das Altersheim der Nonnen in direkter Umgebung. Somit bietet sich auch in Nkokonjeru eine Vielzahl von Möglichkeiten, um seinen Interessen nachgehen zu können.

Je nach Interessensbereich der Freiwilligen kann in diesen Aufgabenbereichen mitgeholfen werden:

  • Administrative Aufgaben (z. B. Registrierung von Patienten und deren Begleiter/Angehörigen bis hin zu der Unterstützung in der Finanzabteilung)
  • Mitarbeit im Labor (Proben vom Krankenhaus einsammeln, diese zu analysieren und die Ergebnisse dokumentieren)
  • Medizinische Unterstützung (den Ärzten bei der Sprechstunde assistieren, Patienten zu ihren Terminen und Operationen begleiten, Patienten und deren Angehörige unterstützen)
  • Kindergarten (z. B. mit den Kindern spielen, den Erzieherinnen bei täglichen anfallenden Aufgaben assistieren, wie z. B. den Kindern beim Essen helfen)
  • Grund- und Weiterführende Schule (die Lehrer während des Unterrichts unterstützen, AGs wie Deutsch-Kurs, Musik, Sport anbieten, bei den Hausaugaben helfen, Familien besuchen)
  • Behindertenheim für Kinder und Jugendliche (z. B. den ErzieherInnen/BetreuerInnen bei Workshops helfen, den Kindern beim Essen helfen, spielen mit den Kindern und Jugendlichen)
  • Altersheim für die Nonnenschwestern (z. B. die Nonnen besuchen und Gespräche mit ihnen führen, dem Personal bei der Essensausgabe helfen, die Seniorinnen beim Essen unterstützen und sie bei Spaziergängen/Ausflüge begleiten)

In welchen Bereichen die Freiwilligen letztendlich arbeiten, wird vor Ort mit der Krankenhausleiterin besprochen.


Diese Kooperation gibt es erst seit dem Freiwilligenjahrgang 2020/2021 (der aufgrund der Corona-Pandemie leider storniert werden musste), daher stehen hier noch keine Blogs zur Verfügung.